Septeto Nabori Drucken E-Mail

La Borracha

Im 1993 versammeln sich um Alejandro Morcate ein paar Kommilitonen des Polytechnischen Instituts der Uni von Santiago de Cuba um zusammen traditionelle kubanische Lieder zu singen, dabei begleitet durch Guitarre, Trés und Contrabass.

Im Anschluss an vielen lustigen Abenden entsteht daraus nach und nach eine Studentenband, welche auch ausserhalb den Mauern ihres Instituts rasch beliebt und gefragt ist. So begannen sie an offiziellen Anlässen der Universität zu spielen und schon sehr bald ebenfalls in den bekannten Musikclubs der Stadt, wie z.B. die Casa del Caribe, Casa de la Trova oder das Theater Heredia. Die Band war, obwohl inzwischen schon semi-professionell, zu diesem Zeitpunkt immer noch namenlos. Jemand schlug bei einem Brainstorming "Naborí" vor, der Name einer seiner indianischen Vorfahren.

In dieser Periode besteht das Répertoire vorwiegend aus Klassikern der kubanischen Musik, aber ebenfalls aus Eigenkompositionen des Direktors Alejandro oder des Bassisten Abel, wie z.B. die Nummern "Mercedes", "No me pares la Rumba" und "Obsesión".

NaboriRoma-1109-kompIm 1997 fangen die 3 Gründer ernsthaft an über ihre musikalische Zukunft nachzudenken, im Klartext: eine Europa-Tournée vorzubereiten. Im Sommer 1999 ist es dann soweit. Sie landen in Paris und treten u.A. im bekannten, fast hundertjährigem Club "La Java" auf, worauf die Reise weitergeht ans Festival "Printemps Cubain", Bordeaux. Sie hatten auf Anhieb Erfolg in Frankreich, sodass im Jahr darauf schon die 2. Tournée folgt. Nach einer kurzen Pause in ihrer Heimatstadt und die Zulassung aller Musiker durch die Kommission für Qualität des Instituto de la Música geht die Band abermals nach Frankreich, wo sie sich inzwischen schon grosser Beliebtheit seitens des Publikums erfreuen dürfen. Sie treten in allen grossen Städten, wie Paris, Bordeaux, Lyon und Marseille auf. Ausserdem erfolgen in Paris Aufnahmen für eine CD mit dem Titel "Perla Fina".

Dann folgen 3 Jahre intensives Schaffens in ganz Cuba, um im 2004 wieder einmal nach Frankreich abzureisen. Ihre harte Arbeit wird endlich auch im sonstigen Europa anerkannt und sie bekommen Engagements in den Niederlanden und in der Schweiz.

Nach dieser Tournée, anfangs 2005, fällt die Band auseinder. Ein Teil der Musiker reist nach Cuba zurück; die 3 "Urgesteine" lassen sie sich in Italien nieder.. Alejandro Morcate macht sich daran, das "Septeto Naborí" mit kubanischen Musikern die in oder um Rom herum leben, zu rekonstruieren, was ihm nach einigen Umbesetzungen auch ganz gut gelingt. Heute besteht die Band immer noch aus 2 Gründern der Studentenzeit, also Alejandro selbst und Ramón, genannt "Monchi" .

In der Schweiz konnten sie im Dezember 2008 an 4 aufeinander folgenden Abenden im Grand Casino Basel spielen, zur grossen Freude eines begeisterten Publikums, das sowohl die Musik als auch die spontane Darbietung genossen hat.

Rider-SeptetoNabori-esp.pdf

Integrantes

 

Discographie

 

Alejandro Morcate

Director. guitarra, coros

"No me pares la Rumba"

Barcelona 1998,

Ramon-Carbonell

Tres, coros

 

Thomcall Music

Ivan Rodriguez

Cantante, percusión menor

"Saborea ven"

Santiago de Cuba, 2000

Yoelis Catusus

Cantante, percusión menor

 

Egrem

Diosvany Hernandez

Trompeta

"Perla Fina"

Paris 2001,

Raul Cardoso

Babybass

 

Claire Music

Humberto Larduet

Congas

"Conmigo no se puede"

Santiago de Cuba 2004,

José A. Avilas

Bongo

 

Egrem (Non commercialisé)